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Gespinstmotten: Nicht schön, aber auch nicht gefährlich!

06.05.2020
Im Frühjahr gibt es immer wieder abgefressene Bäume und Sträucher zu sehen, die mit einem Gespinst überzogen sind.

Gespinstmotte

Befallen von den Gespinstmotten werden neben Pfaffenhütchen, Traubenkirschen und Weiden auch Obstbäume und andere Gehölze.

Die Raupen sind im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner nur wenig behaart, schmutzig weiß bis gelblich und werden etwa 2 cm lang. Nach der Überwinterung an Trieben und Zweigen spinnen die Raupen im Frühjahr teilweise ganze Sträucher und Bäume ein.

Haben sich die Raupen verpuppt, schlüpft ein weißlicher, dunkel gepunkteter Falter und der Lebenszyklus beginnt von neuem. Gefährlich für Menschen sind diese Raupen nicht.

Der Kahlfraß führt bei einem regelmäßigen Befall zu einer Schwächung der Pflanze und beeinträchtigt das Erscheinungsbild der Gehölze. Die Pflanzen treiben aber auch ohne Behandlung im gleichen Jahr wieder aus und meist ist es so, wie wenn nie etwas gewesen wäre.

Für den Hausgarten werden mechanische Maßnahmen empfohlen. Hierbei sollen die Gespinste direkt entfernt werden. In der freien Natur wird empfohlen dem Schauspiel freie Hand zu lassen, zumal ein Mitteleinsatz verboten ist. Eine Bekämpfung stellt sich ohnehin nicht als besonders erfolgreich dar.

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